Haftfrass

Vor 2-3 Tagen bin ich beim Sendersuchlauf kurz bei einen Beitrag aus einen BRD-Folterknast hängen geblieben. Ich glaub’ es ging um einen Knast in Bayern!?

Die JVA-Oberküchengehilfin sagte in die Kamera, dass “der Tagessatz für die Verpflegung der Gefangenen bei 2,53 Euro je Kopf liege”.

Dass man dafür keine qualitativ hochwertigen und nahrhaften Speisen zubereiten kann (Frühstück, Mittag, Abendbrot) kann sich jeder denken. Wer schon mal eingesessen hat weiß es und kann es bestätigen…

Während meiner 70-tägigen Haftzeit im Folterknast Kiel wurden mir mehrfach u.a. Milchprodukte (Joghurts, Quark, Streichkäse etc.) verabreicht, die nur noch 1-2 Tage vor Ablauf der Mindesthaltbarkeits (MhD) lagen!

Ich bin mir sicher, dass die Finanzverwaltung des Folterknast Kiel (und sicher auch die der anderen Foltereinrichtungen der BRD) diese MhD-nahen Produkte bewusst kauft und dafür nur noch Cent-Beträge zahlt. Wenn überhaupt! Sowas landet in der Regel im Müll, oder bei den sog. “Tafeln” für Bedürftige.

Aus meiner langjährigen Erfahrung im Lebensmittelhandel ist mir bekannt, dass (Milch-)Produkte, die so kurz vor dem Ablauf des MhD liegen, nicht mehr in den Handel (Verkehr/Verkauf) kommen dürfen!!!

Ich bin mir sicher, dass den Gefangenen in den BRD-Folterknästen diese “entsorgungsnahen” Füllstoffe bewusst – und aus niederen Beweggründen – verabreicht wird!!!

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6 Antworten zu Haftfrass

  1. Bernd Michaelsen schreibt:

    Na, das sind Probleme…mit 35 oder 70Tagen Knast…!
    Ihr habt ja recht, aber ich habe das 2 (zwei) J a h r e lang ertragen müssen, unter menschenunwürdigen Bedingungen im übelsten Knast Thüringens – der JVA Hohenleuben, zwischen Gera und Greiz. Und dann wurde mir auch noch die Rente gekürzt, auf Antrag der JVA, für Haftkosten von 254 € monatlich, obwohl ich eine Minirente ca. 200 € unterhalb der Pfändungs- und Arfmutsgrenze beziehe !!! Dabei waren die Verpflegungskosten eigen-
    artigerweise mit 7 € pro Tag berechnet – nach Auskunft des Thüringer Justizministeriums ist der Verpflegungssatz jedoch 2,90 € !!! Preisfrage: Wohin sind die restlichen 4,10 € ent-
    schwunden?
    jura.bernd@gmail.com

  2. Pingback: Bereichert sich Schurkenstaat an seinen Justizopfern? | Beamtendumm

  3. Gehilfe-fürs-delikate schreibt:

    Als ich gleich zu Beginn, keine 48 Sunden seit der Freiheitsberaubung (ein sogenannten Haftbefehl, der möglicherweise in einer demokratischen Bundesrepublik hätte Gültigkeit entfalten sollen, wurde mir bis heute nicht ausgehändigt =obwohl viele Beamte aus zwei verschiedenen Bundesländern, in denen es unterschiedliche EDV-Systeme gibt und deswegen alles extra manuell eingetragen werden muß, mit ihrer Unterschrift in Nachweisen und amtlichen Dokumenten bestätigten, diesen persönlich in der Hand gehalten und dann Daten daraus in Formblätter eingetragen zu haben=) für zwei Wochen Dauer-Folter den Raum mit vielen Fliesen, zwei Türen, davon eine mit einer Türklappe, einer vergitterten 24-Stunden-Beleuchtung sowie einem Loch mit unter dem Boden liegende Wasserversorgung (wohl Spülung) bei Bekleidung mit einem einzigen Stück Wäsche vor Weihnachten bis Sylvester kennenlernen durfte (Verbot der Weihnachtsfeier, Verbot der Weihnachtsandacht, Verbot des Weihnachtspaketes), hatte ich mir sofort angewöhnt, das Leitungswasser als einziges Getränk für viele Monate zu akzeptieren, das schimmelt nicht und wird wohl nicht vergiftet.

    So eine reichhaltige Essensauswahl -wie oben- gab es im Knast Leipzig dann nicht, zum Beispiel Nudeln mit Tomatensoße und Jagdwurst galt für das Grundessen, für das Moslemessen und für Schonkost. Nicht, daß jetzt jemand vermutet, es gäbe für ausgewählte Kreise (Moslem) “ohne Jagdwurst” oder besser “Geflügeljagdwurst”, letzteres wurde nur behauptet, um Beschwerden zurückzuweisen, denn alle Teller waren mit dem gleichen “Brei” absolut gleich gefüllt.
    In meiner Akte soll dann wohl vermerkt worden sein, daß ich, ein Querulant und Nörgler, mich über die Schweinejagdwurst beim Moslemessen beschwert habe, wobei das mit der Beschwerde und dem Beschwerdegrund stimmt, =übrigens mehrfach, wohl sogar jedes Mal=, denn es war wohl ein Lieblingsgericht der Küche.
    Es gab mal Joghurt oder mal 0,5 l Milch, auch die Margarine-Näpfchen hatten ein kurzfristiges Ablaufdatum, dafür hatte die Marmelade “Atomkriegsdauer-Lagerfrist”, also haltbar über Monate und Jahre. Mußte mich jedoch auch da beschweren, weil plötzlich der Anbieter wechselte und dann 5g weniger in jedem Marmelade-Näpfchen war, also bei täglich 2 Näpfchen ergab dies monatlich 300g weniger Marmelade. Gut nach 1 Woche erfolgte meine Marmeladen-Beschwerde, nach weiteren 3 Tagen gab es wieder 5g mehr in dn größeren abgepackten Marmelade-Näpfchen (Honig und Nugat gab es wohl nur 1x im Jahr, Butter nie). Daür sicherten die Margarine-Näpfchen (als Wurfgeschosse) die Arbeitsplätze für die Reinigung der Außenflächen.
    Vielleicht kauft der Knast das, was die Tafel nicht mehr abnimmt?
    Jetzt kommt mir schon wieder das Ko… zu dieser Diktatur, also später dazu mehr …

    • beamtendumm schreibt:

      Und ihr Doofen da drüben habt geschrien “Deutschland einig Vaterland”.

      Äh Sorry, aber der Ein- oder Andere hätte wahrscheinlich darauf verzichtet, wenn er gewusst hätte, was auf ihn zukommt.

  4. helmutkarsten schreibt:

    Jetzt reicht’s aber ! Immer auf den Bayern rumhacken !

    In BY gibt es sogar “Abhol-Service”

  5. beamtendumm schreibt:

    Vor ca. 15 Jahren wurde die damals modernste Haftanstalt Europas in Gelsenkirchen eröffnet. Besser bekannt als Folterknast, Pornoknast, Psychoknast Gelsenkirchen.

    In diesem Knast gibt es sogar ein Schwimmbad für die Gefangenen. Merkwürdig, gesehen hat das Schwimmbad noch kein Gefangener, aber das Gerücht existiert nach wie vor.

    Ich kenne sogar jemand, der das Schwimmbad mit seinen eigenen Augen beim Tag der offenen Tür gesehen hat (gesehen haben will).

    Und in der BILD gab es eine Bericht über den Folterknast Gelsenkirchen. Da hat einer berichtet, wie schön es dort ist. 5 Menüs haben die Gefangenen zur Auswahl. Aber wahrscheinlich nur die, die sich´ gerade im (nicht vorhandenem) Schwimmbad tummeln.

    Aus deren verlogenen Sicht sogar richtig. Denn wenn es am Samstag Erbsensuppe gab, dann gab es die in 5 verschiedenen Ausführungen.
    1. Normalkost = Erbsensuppe mit Speck
    2. Moslem = Erbsensuppe ohne Speck
    3. Vegetarisch = Erbsensuppe ohne Speck (siehe Moslem)
    4. Diät = Erbsensuppe ohne Speck (siehe Moslem)
    5. Schonkost = Erbsensuppe ohne Speck (siehe Moslem)

    Tatsächlich kann man sich mit angeblich 5 Menüs nach Außen prächtig präsentieren.
    In Wirklichkeit handelt es sich immer um die selbe Scheiße.

    Bestätigen kann ich auch, dass Milchprodukte meist nur noch 1-2 Tage haltbar waren. Trotzdem gab es auch verschimmelte Ware. Es wurde also auch regelmäßig Ware gekauft, bei der die Kühlkette unterbrochen war.

    Ich war mal 35 Tage in Haft. Kein Knast wollte mich haben. Vom Folterknast Gelsenkirchen wurde ich in den offenen Vollzug nach Castrop gebracht. Dort wurde ich gleich wieder in den Folterknast zurück geschickt, weil mir der Folterknast kein Asthmaspray mitgegeben hatte.

    Danach bekam ich das Asthmaspray und ging eine Tage später wieder nach Castrop.

    In Castrop hat ein anstaltsfremder Arzt vermerkt, dass ich im Erdgeschoss untergebracht werden müsste, da ich keine Treppen steigen kann/darf. Trotzdem wurde ich im oberen Stockwerk untergebracht, einen Aufzug gab es nicht. Nach einigen Tagen kam es zum Bandscheibenvorfall und einem Transport ins Krankenhaus. Als Knacki durfte ich dort nicht stationär behandelt werden und ging wieder zurück nach Castrop in den Knast. Dort wurde ich dann im Erdgeschoss untergebracht, aber dann zurück in den Folterknast Gelsenkirchen gebracht, weil ich keine Treppen steigen konnte/durfte.

    Zurück im Folterknast sprach mich ein Beamter an.
    Der heutige Tag sei was für den Beamtendumm-Förderverein. Die Gefangenen hatten erst um 15:30 Uhr Essen gekommen, da das erste Essen schlecht war. Man hatte Portionskartoffelsalat eingekauft und an die Gefangene verteilt, der weitgehend verschimmelt war.

    Auch Milchprodukte (Joghurt, Pudding etc. gab es mehrfach verschimmelt.

    Ich kann also deinen Bericht nur bestätigen.

    Die Haftkosten betragen ca. 100 € täglich. Nur 2 bis 2,5% davon gehen für das Essen drauf. Was will man da erwarten. Und die Gesundheit spielt im Knast sowieso keine Rolle.

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