Am 23. Mai 1996 gab es den ersten Spatenstich für die Justizvollzugsanstalt in Gelsenkirchen-Feldmark. Am 7. August 1998 fand dann die Eröffnung statt. Lange Zeit bezeichnete man den Knast gerne als “modernste Vollzugsanstalt Europas”.
Kein Wunder, denn wer wusste schon was da drin abläuft. Bis heute hält sich das Gerücht, dass die Knackis dort sogar ein Schwimmbad hätten. Aber die Wirklichkeit sieht anders aus.
Im Dezember 2008 berichtete die Bild über Gewalt unter Gefangenen und bezeichnete dabei die JVA-Gelsenkirchen als “Folterknast”. Über Gewalt der dortigen Beamten gegenüber ihren “Schutzbefohlenen“ schwieg die Presse lieber.
2009 berichtete dann die WAZ über einen Beamten, der im Knast Nacktfotos von weiblichen Gefangenen machte und diese ins Internet stellte. Die WAZ bezeichnete die Einrichtung daraufhin als “Pornoknast”.
Weiter berichtete die Presse dass sich zahlreiche Gefangene des JVA-Gelsenkirchens über die dortigen Zustände beschwerten und “Europas modernste Vollzugsanstalt als Psychoknast bezeichneten.
Natürlich bestritten dies Oesterheld & Co. 2009 wurde dort sogar der Anstaltsleiter ausgewechselt. Sofort wurde verkündet wir sind doch kein Psychoknast.
Nach den bestätigten Foltervorwürfen aus 2008 und 2009, und nach der Massenschlägerei mit etlichen Verletzten in 2011 ist nun das Thema “Pornoknast” wieder auf der Tagesordnung.
Das Landgericht Essen hatten nun einen ehemaligen Bediensteten des Pornoknasts zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Grund für die Bewährung war laut Richterin Jutta Wendrich-Rosch, das Geständnis des Angeklagten am zweiten Prozesstag. Dies ersparte ihm eine Rückkehr in den Folterknast.
Der 55-jährige Beamte aus Castrop-Rauxel gab nun in die Vorwürfe gegen ihn zu, die eine 30 Jahre alte Wuppertalerin gegen ihn erhoben hatte.
Wegen 19 fachen Missbrauchs Schutzbefohlener und dreifacher Heroinabgabe wurde nun der Mann verurteilt. Die Staatsanwältin hatte drei Jahre Haft gefordert.
Durch das Urteil würde der Mann, der 30 Jahre im Vollzugsdienst gearbeitet hat, seine Beamtenstellung verlieren.
Doch Sex zwischen Gefangenen und Wärtern gibt es nicht nur in der Frauenabteilung. Auch im Hafthaus „B“ der Männer gab es regelmäßig Sex zwischen einem Gefangenen und einer Schließerin.
Durch das Geständnis des Beamten wissen wir nun was das für ein Knast ist. Ein Hardcore-Pornoknast.






ich würde sagen das die gefangene es drauf angelegt hat
sie hätte doch sofort nach den ersten andeutungen sich bei der jva leitung melden können aber meiner meinung nach hat sie gesehen das sie dadurch vorteile hat und hat die ausgenutzt
Es könnte für diesen – und auch für alle anderen – JVA-Bediensteten doch eigentlich nichts schöneres geben, als selbst mal für ein paar Jahre (oder den Rest des Lebens) hinter Stahltüren und Gittern einzusitzen. Soll ja auch so kuschelig, herzlich und vor allem menschlich zugehen, in Deutschen Vollzugs-Hotels…
Wenn dann auch noch die ehemaligen “Kunden” dieser JVA-Bediensteten die Schlüsselgewalt über deren Zellen ausüben würden, wäre das Glück doch schon fast vollkommen!!!
Ich hab’ da so ein Gefühl und eine starke Ahnung, dass es für den Einen oder die Andere JVA-Bedienste(n) schon sehr bald dazu kommen wird. Je nach “Herzlichkeit und Leistung” während der Dienstzeit, wird er Aufenthalt in den ehemaligen Arbeitsräumen (allerdings auf der anderen Seite der Stahltüren) dann hier und da wohl etwas l ä n g e r ausfallen dürfen…!