2012: Sensation, Bypass-OP und Herzschrittmacher für Tote


Als erste Krankenkasse will die

Idioten-
Kranken-
Kasse

2012 Bypass-Operationen und Herzschrittmacher für bereits Verstorbene einführen. Im Gegenzug sollen diese Operationen jedoch für noch Lebende nicht mehr übernommen werden.

Auf Nachfrage erklärt der Sprecher der

Idioten-
Kranken-
Kasse

“Damit betreten wir medizinisches Neuland und erwarten eine deutliche Kostensenkung. Eine Bypass-OP für Tote verursacht deutlich weniger Kosten und es sind weniger Nebenwirkungen zu erwarten,  da wir dabei auf eine Narkose komplett verzichten können. Auch die Kosten für die Nachbehandlung fallen weg. Es wurde medizinisch festgestellt, dass auch multiresidente Krankenhauskeime bei den Toten keine erwähnenswerte Schäden bewirken. Dies gilt für Herzschrittmacher entsprechend.

Mit dem dadurch eingespartem Geld können wir wieder eine neue Immobilie bauen und dem Vorstand ein etwas größeres Dienstfahrzeug anschaffen. Eine echte win-win-Situation für die Krankenkasse und den Vorstand”.

Unterstützt wird die

Idioten-
Kranken-
Kasse

dabei von dem von ihr bezahltem Medizinischen Dienst der Krankenkassen, der auf Wunsch der

Idioten-
Kranken-
Kasse

folgendes mitteilt: “Bereits 2011 haben wir festgestellt, dass ein Behinderter, der sehr schwer aufstehen kann, keinen Elektrorollstuhl mit Aufstehhilfe benötigt. Die Aufstehhilfe würde erst dann zustehen, wenn der Behinderte die Aufstehhilfe nicht mehr benötigt, weil er gar nicht mehr aufstehen kann. Daher war es doch nur logisch, dass man einem Versicherten, dessen Herz noch schlägt, keine OP bezahlt. Erst wenn das Herz nicht mehr schlägt befürwortet der MDK die Bypass-OP.

Das

Strohdoof
Gericht
Gelsenkirchen

hat bereits mitgeteilt, dass man diese neue Regelung durchaus akzeptieren könnte. Schließlich gäbe es lt. einem Richter Gerechtigkeit nur im Himmel. (Zumindest noch solange sich der Heiland auf der Erde befindet.)

Die Pharmaindustrie beschwerte sich zunächst dagegen und bezeichnete diese OPs als völlig sinnlos. Inzwischen hat man jedoch mit der

Idioten-
Kranken-
Kasse

eine einvernehmliche Lösung gefunden. Die Krankenkasse verpflichtet sich für die Toten noch mindesten 6 Monate die bei der Bypass-OP nötigen Medikamente weiter zu bezahlen und die entsprechenden Beträge direkt an die Pharmaindustrie weiterzuleiten. Ein Sprecher der Pharmaindustrie bezeichnet dies inzwischen als: “Medizinisches Neuland, aber einen für alle Beteiligten interessanten Versuch”.

Beginnen will man in Hamburg, dort hat man bereits ein Krankenhaus gefunden, das bereit ist, die Operationen an den Toten durchzuführen.

About these ads
Dieser Beitrag wurde unter BdF, Beamtendumm, FrankAnne, Humor, Justizmafia abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s